Willkommen im Havelort Phöben

Der Ort erstreckt sich entlang des linken Havelufers nordwestlich von Werder (Havel) Hier durchfließt die Havel den Kleinen Zernsee, um dann wieder schmaler werdend, sich als Havel an Phöben vorbei zu schlängeln. Am gegenüberliegenden Ufer befindet sich der Ort Töplitz.  Abgeschirmt wird der Ort durch den Nordhang des zu den Phöbener Bergen gehörenden Haakberges und des Wachtel- berges. Diese ziehen sich auf einer Länge vom 2 km und einer Breite von 1 km hin. Der Haakberg und der Wachtel- berg sind in der näheren Umgebung mit 87 und 84 m die höchsten Erhebungen. Haakberg links und Wachtelberg rechts.Von ihnen hat man einen weiten Blick in die liebliche Havellandschaft.

Phöben hat eine Fläche von 986,2 ha. Die Einwohnerzahl ist nach dem Tiefpunkt 1989/90 in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Eine rege Bautätigkeit zeugt davon. Gegenwärtig leben im Ortsteil Phöben 730 Bürger. Im Ort befindet sich eine Kita mit 53 Plätzen. Der Ort ist ein Zeilendorf mit angefügter Gasse. Zum ältesten Teil des Ortes gehört die Fährstraße, sowie einzelne Gebäude um die Kirche

Die Kirche ist ein rechteckiger Putzbau mit Apsis und quadratischem Turm. Sie wurde 1758 neu errichtet und im 19.Jhd verändert. Sie steht heute unter Denkmalschutz.

Ein weiteres unter Denkmalschutz stehendes Gebäude ist die ehemalige Dorfschule. Sie wurde bis 1973 als Schule genutzt. 1994 bis 1996 wurde sie saniert und dient heute dem Heimatverein..

Weitere markante Bauten sind, die ehemalige Schmiede, erbaut 1909 und außerhalb des Ortes gelegen, das „Wiesengut“, ein Landsitz aus den zwanziger Jahren, der von dem Berliner Architekten Prof. Wilhelm Büning erbaut wurde. Die Gartengestaltung erfolgte unter Mitwirkung von Prof. Karl Förster.

In den Jahren 1994 bis 1996 ist nach mehrjähriger Planungsphase in der Gemarkung Kemnitz und Phöben ein Golfplatz mit einer 27-Lochanlage entstanden. 1994 wurde begonnen mit der Planung einer Polo- und Reitanlage. 1998/99 wurden Polofelder angelegt und im Jahre 2000 erstmals bespielt. Im Jahre 2000 wurde eine Stallanlage für 130 Pferde und eine Reithalle in den Abmaßen 30 m x 90 m, sowie eine öffentliche Gaststätte / Cafe erbaut.

Auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Schmergow hat sich ein Reiterhof angesiedelt. Es wurde ein Reitwegenetz erarbeiten und ausgeschildert. Ein Wanderweg führt entlang des Wachtel- und Haakberges zum Golfplatz oder weiter zum Rittergut Kemnitz.

Durch den Ort führt der ausgeschilderte Europa Radwanderweg. Im Ort gibt es, in der Seestraße gelegen, eine auch von Gästen gern aufgesuchte Naturbadestelle.

Das ehmalige Schützenhaus wurde innen zu einer kleinen Gaststätte umgebaut, sowie betreibt der Fischer eine Fischgaststätte im Dorf mit einen Bootsanleger. 

Am Havelufer, zentral im Dorf gelegen, wurde eine Festwiese eingerichtet die für Veranstaltungen verschiedenster Art genutzt wird